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Hast du dich schon mal gefragt, warum dein Traum Traum bleibt? Brennst aber darauf deinen Traum zu verwirklichen? Dann mach aus deinem Traum endlich ein Ziel. Warte nicht länger, bis sich dein Traum von alleine erfüllt oder der richtige Zeitpunkt da ist. Der richtige Zeitpunkt dafür ist immer genau jetzt. Also genau dann, wenn du dich dafür begeisterst. Und da sind wir wieder beim Warum. Dein Warum gibt dir den größten Antrieb, deinen Traum umzusetzen. Wenn du also vom Traum zum Ziel willst frag dich: Warum willst du diesen Traum erreichen? Was hast du davon? Die Antwort auf diese Frage, gibt dir zudem Anhaltspunkte, ob es wirklich dein Traum ist oder ob du ihn unbewusst versuchst, für jemand anderen zu erfüllen. Wenn sich dein Traum für dich gut anfühlt und deinem Herz einen Sprung versetzt, dann ran an den Speck.

Denn mit der Klarheit, dass es dein Traum ist und deiner Bereitschaft etwas dafür zu tun, ist es an der Zeit deinen Traum zum Ziel zu machen.

Vermutlich ist dir die SMART Formel schon mal begegnet. Vielleicht hast du sie auch schon im Rahmen deiner Arbeit angewendet, aber für dich privat und deinen Traum hast du sie noch nicht entdeckt. Kein Problem. Wichtig ist, dass wir sie uns jetzt zunutze machen.

Was bedeutet SMART eigentlich?

SMART steht für spezifisch, messbar, attraktiv / aktionsorientiert, realistisch und terminiert. Klingt noch trocken. Aber keine Angst wir erwecken sie mit deinem Traum zum Leben und lassen dabei unserer Kreativität freien Lauf.

Schnapp dir am Besten Stift und Zettel und mach gleich mit.

Ich warte.

Los geht´s:

S – Spezifisch

Dein Ziel sollte also konkret sein. Um so genauer du es formulierst, desto bessere Erfolgschancen hast du, dass du auf dein Ziel hinarbeitest. Es reicht zum Beispiel nicht aus, einfach nur zu sagen „Ich will für längere Zeit in den Urlaub fahren.“ Wohin willst du? Und was bedeutet „längere Zeit“, 1 Monat, 3 Monate? Und was machst du da?

Besser ist also „Ich fahre für zwei Monate mit dem Wohnmobil durch Australien.“ Und statt „wollen“ schreib es im Präsens, also, als ob du es machst. Noch effektiver soll es sogar sein, wenn du dein Ziel so formulierst, als ob du es schon erreicht hättest. Das suggeriert dem Unterbewusstsein schon das Erlebnis und lässt es wahrhaftiger erscheinen. Also:

„Ich bin für zwei Monate mit dem Wohnmobil durch Australien gefahren.“ Das schafft ganz andere Emotionen. Du kannst den Sand, den du beim Autofahren durchs Outback hochwirbelst, förmlich sehen. Du riechst und spürst die warme Luft auf deiner Haut. Der Horizont scheint schier endlich vor dir zu liegen. So läuft bei dir gleich ein ganz anderer Film ab.

Dein Unterbewusstsein kann nämlich nicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Wenn du dein konkretes Ziel also mit Gefühlen und inneren Bildern untermauerst, wirst du dein Ziel eher erreichen.

M – Messbar

Jetzt solltest du dein Ziel noch messbar machen. Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast? Was muss da passiert sein? Für deine Reise durch Australien könnte das zum Beispiel sein, dass du dir auf dem Roadtrip mit dem Wohnmobil sieben verschiedene Orte angeschaut hast. Oder du 4.000 km zurückgelegt hast. Du solltest also deinen Erfolg messbar machen. Eine „tolle“ Reise reicht da nicht aus, das kannst du nicht konkret an etwas festmachen, aber das, was die Reise zu einer tollen Reise für dich macht, dass kannst du festlegen. Das könnte auch sein, dass du dich dreimal mit Einheimischen zum Grillen triffst. Such dir das raus, was sich für dich positiv anfühlt. Da sind wir auch gleich bei

A – Attraktiv / Aktionsorientiert

Was macht das Erlebnis für dich zu etwas Besonderem? Hier geht es um dein Warum und um das, was dich diesen Traum leben lässt. Also nicht um das Ziel, was dich die Gesellschaft oder deine Eltern und Freunde leben sehen wollen. Formulier dein Ziel positiv, dass gibt dir Auftrieb. Notier dir also nicht, was du nicht mehr machen möchtest, sondern das, was du tun möchtest. Schaff dir hier ein Erlebnis, schreib deine Roadtrip Story, um im oben genannten Beispiel zu bleiben. Du kannst dazu auch gut eine Collage erstellen, mit Bildern, wie du dir deinen Traum vorstellst. Wenn dich die Bilder und dein Gefühl, die bei dem Gedanken an den Traum dann noch nicht motivieren sollten, hinterfrag bitte, ob es wirklich dein Traum ist.

R – Realistisch

Setz dir ein realistisches Ziel. Nimm dir nichts vor, was erst mal unerreichbar scheint und du dir noch nicht mal in Gedanken vorstellen kannst. Oder was noch kein Mensch vor dir geschafft hat. Fang klein an, aber auch nicht zu klein. Es sollte schon echte Begeisterung in dir hervorrufen.

Du kennst dich da am Besten, es sollte dich etwas fordern, aber es sollte dich nicht entmutigen, wenn du es nicht schaffst. Zum Beispiel wirst du, wenn du vorher noch nicht gejoggt bist, nicht bereits nach einem Monat einen Marathon laufen. Oder um im Beispiel der Reise zu bleiben: Wirst du in der Regel nicht gleich morgen losfahren können, wenn du dir vorher noch keine Gedanken darüber gemacht hast. Genauso wenig ist es vermutlich weniger sinnvoll ganz Australien in zwei Monaten befahren zu wollen, wenn dir noch etwas anderes wichtig ist als die Fahrerei. Setz dir ein paar Etappenziele, dass dir auf dem Weg zum Ziel nicht die Puste ausgeht. Hier hilft dir auch eins meiner erprobten Belohnungssysteme weiter.

T – Terminiert

Ganz wichtig ist, dass du dir einen Zeitpunkt setzt, zu wann du dein Ziel erreicht haben möchtest. Zum Beispiel im September nächsten Jahres (2019). Ansonsten bleibt es im luftleeren Raum schweben und es kommt nicht zu einer Umsetzung. Ohne Termin hast du ja noch ewig Zeit es zu tun. Und wer will da nicht erst lieber das schöne Wetter genießen, wo jetzt schon die Sonne mal scheint. Bleib dabei aber auch realistisch und lass dir ausreichend Zeit. Du willst ja nicht zu deinem Ziel hetzen. Vergiss nicht, in der Ruhe liegt die Kraft.

Zusammengefasst für das oben genannte Beispiel könnte der Traum von einem längeren Urlaub, als SMART formuliertes Ziel dann so aussehen:

„Ich fahre im September 2019 für 2 Monate mit dem Wohnmobil durch Australien und besuche dabei sieben unterschiedliche Orte und verbringe 3 Grillabende mit Einheimischen.“

Aber bitte mit Gefühl!

Du kannst natürlich auch noch ein paar Emotionen reinbringen und zum Beispiel glücklich durch Australien fahren. Wobei dir die Emotionen in der Regel nur etwas bringen, wenn dein Herz und deine Gefühle in positive Resonanz mit deinem Ziel gehen.

Wenn du dir eine Collage gemacht hast, häng deine Collage auf und versetz dich so immer wieder in dein Traumziel. Und spüre, wie es sich anfühlt.

Such dir ein tolles Lied, dass dich zu diesem Traum beflügelt. Wann immer du es hörst, kannst du in Gedanken deinen Traum leben und spüren.

Und noch ein wichtiger Tipp. Mach dir bewusst, was alles an Stolperfallen und Unwegsamkeiten auf deinem Weg liegen könnte und schreib dir jetzt schon auf, wie du dich dann verhalten möchtest und was du dagegen tun kannst. Jetzt hast du noch einen kühlen Kopf. Im Moment wo es brennt, kannst du so besser Ruhe bewahren. Im Falle der Reise durchs Outback machen vielleicht zwei Ersatzreifen Sinn.

Also, lass dich nicht unterkriegen, wenn es mal nicht so läuft. Viele Wege führen zum Ziel. Nach jeder geschafften Hürde wirst du mutiger und vertraust immer mehr darauf, dass alles klappen wird und du alles schaffen kannst. Dabei wünsche ich dir von Herzen viel Erfolg.

Und jetzt bist du dran: Was ist dein Ziel? Finde es am Besten gleich heraus und schreib es dir auf. Das ist verbindlicher und dein Unterbewusstsein, weiß gleich einmal mehr, wo die Reise hingeht. Durch die Wiederholung des gelesenen Ziels und deinem Gefühl, das du bei der Vorstellung deines Traums hast, schaffst du für das Unterbewusstsein neue Pfade, die dich schneller vorankommen lassen. So gelangst du vom Traum zum Ziel.

Lass mich in den Kommentaren wissen, ob dir die Smart Formel mit Gefühl geholfen hat? Welches Ziel hast du smart formuliert?

Von Herzen

Von Herzen Sandra Voit

 

Sandra Voit

Lass Deine Träume wahr werden!

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